Wie ich dazu kam

Sicherlich Fragen sich einige von euch, wie ich dazu gekommen bin, Interesse an Tarotkarten zu haben. Das möchte ich hier nun gerne erklären.

Ich habe schon in jungen Jahren angefangen, mir über alles Mögliche Gedanken zu machen und die Dinge zu hinterfragen. Ich bin ein kritischer, aber neugieriger Mensch und bevor ich irgendetwas glauben kann, muss ich davon überzeugt werden. Und das klappt am besten, wie ihr wohl wisst, mit Beweisen.
- Jetzt wird man sich bestimmt Fragen: Und Tarot kann man beweisen? Darauf habe ich keine Antwort. Leider. Doch dazu weiter unten. –  
Auf jedenfall stellte ich fest, dass auch der Glaube / die Religion ein Thema ist, das mich interessiert und mit dem ich mich auseinandersetzen möchte.

So wie es im Leben nun einmal ist, begegnet man auch Situationen und Menschen, die irgendwie einen beeinflussen. Damals als ich vierzehn war, hatte meine Mum eine gute Freundin. Diese legte die Tarotkarten nur für Freundinnen. Mich beeindruckte die Tatsache, dass sie unglaublich viel in den Karten erkannte und auch die Zukunft so eintraf, wie sie es vorhersagte.
Kurz darauf hatte ich meine ersten Tarotkarten. Doch das hieß noch lange nicht, das ich ernsthaft versuchte die Karten zu lernen. Es war nur Spaß und das Interesse verlor sich ziemlich schnell. Bis ich vor wenigen Jahren erneut begann mich mit dem Thema Glauben und Tarot auseinander zu setzen. Das heißt jetzt aber auch nicht, dass ich ein spirituelles Buch nach dem anderen lese. Ich interessiere mich für Engel und für das Legen mit den Tarotkarten. Ich lege ab und zu mal, wenn mich ein Thema interessiert und notiere mir die Antworten und manchmal lege ich auch für meine Familie und ein paar Freunde. Dabei habe ich allerdings schon gute Ergebnisse erzielt, die mich und andere völlig überrascht haben. Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass ich es sein lassen sollte, doch solche Überraschungsmomente beweisen das Gegenteil. Ich glaube, es ist eine Übungssache. Und da ich geduldig bin und nicht so schnell aufgebe, werde ich das ein oder andere Mal hier noch einen weiteren Einblick in die Welt des Tarot gewähren.

Tarotkarte zum Wochenende

Da ich über das Wochenende in die Heimat fahre, unter anderem weil am Sonntag auch ein besonderer Tag ist, habe ich eben eine Tarotkarte gezogen. Die Frage lautete, wie wird das Wochenende, der Geburtstag?

Als Antwort habe ich den Buben der Kelche gezogen.

Tarotkarte

Der Bube der Kelche wird als ein Impuls oder eine Gelegenheit gedeutet. Dabei kann es sich um eine Einladung, eine vergnügliche Unternehmung oder eine Geste der Liebe handeln. Auf jedenfall aber geht der Impuls von anderen aus und ist auf unsere Gefühle ausgerichtet. Es kann die Aufgeschlossenheit und Sympathie der Menschen auf uns darstellen, aber auch ein Geschenk sein, das wir bekommen.

 

Irgendwie passt diese Karte. Sie verspricht ein gutes, harmonisches Wochenende. Und da meinerseits noch nichts bestimmtes geplant ist, lasse ich einfach alles auf mich zukommen wie es kommt. Ich bin gespannt…

 

Wünsch` dir was

Viele haben Wünsche und es kommt selten vor, dass man wunschlos glücklich ist. Es gibt nur wenige Momente in denen man sagen kann: Ja, ich bin glücklich. Irgendetwas gibt es immer, das man haben oder erreichen möchte. Sei es ein Gegenstand oder Erfolg und Glück.
Aber leider erfüllen sich die eigenen Wünsche nicht immer. Manchmal hat das Leben einen eigenen Plan dem man nicht ausweichen kann. Dennoch dürfen wir nicht aufgeben unseren Träumen zu folgen. Mit ein wenig Hoffnung und etwas Optimismus ist es möglich, Wünsche Wirklichkeit werden zu lassen. Wir müssen nur ganz fest dran glauben und unseren Wunsch abschicken.
Doch darin liegt oft das Problem. Man wünscht sich was und dann denkt man für eine weile nicht mehr daran. Irgendwann fragt man sich, wieso es sich nicht erfüllt hat. Dabei ist es wichtig, das man Wünsche aktiviert, sie also manifestiert. Dies geschieht zum Beispiel in dem man sich seinen Wunsch notiert.

Auf meinem Blog hast du die Möglichkeit, deinen Wunsch beim Wunschbaum zu festigen.

Dabei sind folgende Regeln zu beachten:

1. Positive Formulierungen verwenden: Wörter wie „nicht“ oder „kein“ sind kontraproduktiv

2. Konkret formulieren: z.B. “Bis Januar ist mein Konto im Plus.”

3. In der Gegenwartsform schreiben: „ich bin“, aber nicht „ich will“, sondern „ich habe“

4. Sollte Nr. 3 schwer fallen, kann der Wunsch auch auf den inneren Zustand bezogen werden: “Ich bin offen für…”

Nach dem du den Wunsch abgeschickt hast, ist es wichtig den Wunsch loszulassen. Tu einfach so, als ob es sich schon erfüllt hat und bedanke dich dafür. Schließlich bestellt man in einem Versandhaus ja auch nicht immer wieder das Gleiche. Man vertraut darauf, dass das Bestellte kommen wird.

Schließlich darfst du dich nicht festlegen, wie dein Wunsch erfüllt wird. Sei offen für mögliche Realisierungen des Wunsches und achte auf Zufälle, denn meist kommt es ganz anders als erwartet.

Nun wünsche ich dir viel Glück & Erfolg beim Wünschen!

„Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden.“ – Johann Wolfgang von Goethe

Wort des Monats #1 – Neubeginn

Neubeginn

Das neue Jahr verbinde ich mit dem Wort Neubeginn. Das Leben geht ganz normal weiter, klar. Aber wieso sollte man den kalendarischen Sprung nicht auch als einen persönlichen Rutsch in ein neues Leben sehen.
Das Leben verläuft in Rhythmen und Kreisläufen. Manchmal geht es bergauf und dann wieder bergab. Guten Zeiten folgen schlechte Zeiten und umgekehrt.
Ich habe schon in meinem Beitrag “Was man jetzt tun sollte” geschrieben, dass das Neujahr ein guter Zeitpunkt zum Rückzug und Nachdenken ist.
Man muss vergangenes loslassen, damit neue wundervolle Dinge geschehen können. Vielleicht wird es Zeit, nach langem wieder Ordnung zu schaffen. Klarheit dorthin zu bringen, wo es von grauen Wolken nur so wimmelt.
Am einfachsten ist es mit kleinen Dingen anzufangen. Wann habe ich das letzte Mal meine Kleidung ausgemistet? Schau dich um, du siehst sicherlich Gegenstände, die du nicht benötigst, die keinen Nutzen haben und an denen du nicht hängst oder nicht mehr hängst. Du wirst spüren, um wie viel leichter du dich fühlst.
Und gehe dann langsam an größere Themen heran. Wann hast du dich das letzte Mal deinem Hobby gewidmet oder dir etwas gegönnt?
Ein Neubeginn kann ein neuer Job sein, eine neue Stelle, neue Liebe oder das Aufkeimen einer Idee. Vielleicht auch ein neuer Haarschnitt oder das Renovieren der Wohnung. Lass dich überraschen. Es kann auch eine totale Veränderung dir bevorstehen. Sei offen für das Neue in deinem Leben. Wage einen Neubeginn.

Was man jetzt tun sollte

Das neue Jahr hat begonnen. Die erste Kalenderwoche ist fast schon rum. 
Was ist schon ein neues Jahr? Letztendlich geht die Zeit weiter wie bisher, aber dennoch ist es ein Zeitpunkt, an dem man sich mal “STOP” sagen kann. In einer Welt, wo die Tage an einem vorbeifliegen, ist es wichtig, inne zu halten, bevor man mit etwas neuem beginnt. Es ist eine Möglichkeit, sich kurz zurückzuziehen und das eigene Leben zu überdenken.
Das Leben wird nicht gelebt, in dem man immer wieder in die Vergangenheit zurück denkt, sondern damit, sich Zeit zu nehmen und Gedanken darüber zu  machen, wie der zukünftige Weg aussehen soll. Schließlich lernen wir von unseren Erfahrungen auch nur, wenn wir über sie nachdenken.

Das heißt also, das wir uns jetzt fragen müssen, was das wichtigste im vergangenen Jahr für uns war, um es für die Zukunft zu behalten. Aus dieser Erkenntnis können wir sodann neue Ziele beschaffen.
Also stellen wir uns Fragen, wie z.B.:
1. Was hat mir 2011 am meisten gefallen?
2. Welche Beziehungen haben mir Spaß gemacht, wieso?
3. Welche Personen/ Situationen tun mir gut?
4. Welche Ziele/Wünsche/Träume konnte ich nicht erreichen, warum?
etc.

Im zweiten Schritt ist es wichtig, eine Liste zu erstellen. Sozusagen einen JahresLebensPlan. Es ist so ähnlich wie mit Neujahrs-Vorsätzen oder eine To-Do-Liste. Die Liste sollte 10-20 Ziele beinhalten. Dabei kann es sich um finanzielle und berufliche Ziele handeln oder um die Gesundheit, Freizeit, Wohnung, Freunde oder gar um spirituellen Wachstum.
Am Ende sollte die Liste an einer Stelle angebracht werden, die das ganze Jahr über sichtbar ist.

Nimmt euch einen kurzen Moment Zeit für euch selbst und tut es jetzt! Ihr werdet sehen, was euch alles einfallen wird.
Viel Spaß & Erfolg!

Mein Neujahrs-Orakel

Ich habe zwei Orakeldecks, aus denen ich gelegentlich Karten ziehe, um eine Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten oder spaßeshalber die Zukunft zu “erfragen”. Ein paar Mal hat das wirklich geklappt und ein paar Mal auch nicht. Jetzt habe ich für das neue Jahr jeweils eine Tarotkarte und Engelkarte gezogen.

Tarotkarte: VIII Kraft
Diese Karte steht für Energie, Leidenschaft, Erfolg und Kampfbereitschaft. Es könnte also sein, das ich mich von einem Menschen besonders angezogen fühle oder auch, mich mit Hingabe einer Aufgabe widme. Auf jedenfall erwartet mich aber ein lustvolles Jahr, für das ich einige Kraft aufwenden muss.

Engelkarte: Erzengel Uriel
Dieser Engel wird mir Ruhe, Gelassenheit, Liebe und inneren Frieden im neuen Jahr bringen.

Zusammenfassung:
Ich glaube das wird ein recht anstrengendes Jahr, da ich die Prüfungen wiederholen muss. Da kann ich Kraft und Kampfbereichtschaft sehr gut gebrauchen. Immerhin muss ich mich motivieren… Vielleicht ist das aber auch schon eine Antwort auf das Ergebnis?
Damit ich nicht ganz so nervös bin, freue ich mich Gelassenheit zu bekommen. Vielleicht beziehen sich die Karten aber doch mehr auf Liebe und Leidenschaft?
Ich bin gespannt…