Aufräumen und Platz machen

Zurzeit, beziehungsweise schon seit einigen Monaten, räume ich auf. Das hört sich jetzt so an, als ob meine Wohnung unordentlich ist und ich immer wieder aufräumen muss, aber so ist es nicht. Etwas Unordnung ist mir sogar ganz recht.
Ich mache Platz. Ich miste zum Beispiel meinen Kleiderschrank aus. Das habe ich Ende Sommer und auch nach Winter gemacht. So konnte ich mich leichter daran erinnern, was ich gerne angezogen habe und was für mich nicht mehr in Frage kommt oder mir nicht passt. Auch trenne ich mich von Büchern, die ich nicht gut finde und an denen mir nichts liegt.
Ich mache Platz (obwohl in meinem Zimmer genug Platz und Fläche da ist), aber nicht dafür, dass ich die “leeren” Plätze wieder füllen kann, sondern deshalb, weil ich mich dann befreiter fühle. Es ist, als ob ich eine Last loswerde. Bei vielen Gegenständen frage ich mich, wieso ich diese benötige. Natürlich kann ich mich nicht von allem Trennen. Manches ist ein Geschenk und mit manchen verbinde ich schöne Erinnerungen. Aber von Zeit zu Zeit entdeckt mein Auge etwas, das es  nicht mehr als wichtig erachtet. Vor kurzem habe ich mich von drei Büchern verabschiedet. Sie lagen in meinem Bücherregal, aber sie waren anders. Sie waren Bücher, die ich zwar gelesen habe, aber an denen ich nicht hänge. Sie lösen in mir keine Gefühle aus, sie haben mich nicht angesprochen oder mich nicht beeinflusst oder geändert.

Eine Sammlerin oder so bin ich nicht. Als Studentin achte ich auf meine Ausgaben und so kommt meist nur das mit nach Hause, was wohlüberlegt ist und aber auch von mir sehr gewünscht wird. Dennoch kann auch dann die Wirkung nach einer gewissen Zeit nachlassen. Trotzdem ist der Gedanke da, ob ich eventuell später doch wieder Gefallen daran finden könnte. Ihr könnt euch vorstellen, wie schwer es für mich ist, loszulassen. Dabei ist es mir aber auch wichtig, dass die Sachen nicht einfach in den Müll wandern. Vielleicht gibt es den einen oder anderen, der genau das benötigt, was ich nicht will. Kleiderspenden, Internetmärkte etc. Ich finde das alles ist eine gute Sache.

Es gibt Menschen, die nie auf die Idee kommen würden, irgendetwas auszusortieren. Das könnte ich gar nicht. Das Gefühl, wenn ich weiß, dass ich mich von etwas Unnötigem getrennt habe und es sich nicht mehr in meinem Zimmer befindet, ist klasse. Es macht mich leichter. Und vielleicht kommt demnächst doch das eine oder andere Neue in mein Zimmer.

Disziplin – Lernen

Zu erst bist du motiviert und fängst ein neues Projekt an, aber nach einer Weile lässt der anfängliche Elan nach und du beginnst die Aufgaben vor dich her zu schieben oder nur halbherzig zu erledigen. So ist das bei mir mit dem Lernen. Und da ich mir deshalb mehr Selbstdisziplin wünsche, habe ich mich auf die Suche nach ein paar Tipps begeben.

Was ist Disziplin eigentlich?

Viele verbinden das Wort “Disziplin” nicht mit etwas Positivem. Häufig wird es mit Wörtern wie Militärdrill, Anstrengung, Härte und Strafe assoziiert.

Doch dem ist nicht so. Eine gute Definition steht im guten alten Duden:

“Disziplin ist das Beherrschen des eigenen Willens, der eigenen Gefühle und Neigungen, um etwas zu erreichen.”

Auch hier klingt das Wort ”Beherrschen” hart, aber es ist nötig, “um etwas zu erreichen”. Du bist also für dein Handeln selbst verantwortlich. Du kannst deinen Willen beherrschen, Gefühle und Neigungen kontrollieren. Um deine Ziele zu erreichen, musst du also etwas tun.  Demnach hat Selbstdisziplin etwas mit der eigenen Macht zu tun. Nämlich Macht über sich selbst zu haben.

Was macht uns es so schwer diszipliniert zu sein?

Es gibt so viele Möglichkeiten, die uns von unserem Ziel abbringen können. Ein Anruf muss noch erledigt werden, das Geschirr noch gespült oder wir müssen nachsehen, ob wir neue E-Mails im Postfach haben. Plötzlich ist es sogar besser die Wohnung zu putzen und Staub zu wischen. So viele Ablenkungen wie es gibt, gibt es auch Ursachen, wieso wir uns überhaupt ablenken lassen. Sei es, ob uns der Anreiz oder die Motivation fehlt, sei es aus Trotz und innerem Widerstand oder weil wir auch einfach keinen Sinn in der Aufgabe sehen.

Wie kann ich meine Selbstdisziplin stärken?

1. Gewohnheiten ändern
Diszipliniert sein, heißt auch, alte Gewohnheiten abzulegen und neue anzunehmen. Wenn du dir zum Ziel gesetzt hast, mehr Sport zu machen, dann darfst du es nicht verschieben. Stattdesssen musst du sofort damit anfangen. Es muss dir also klar werden, wie wichtig dir das ist und du darfst dich von nichts und niemandem ablenken lassen. Dabei kann es passieren, dass du in dein altes Muster zurück fällst, aber du musst geduldig dran bleiben, weil es eine Weile dauert, bis du dich daran gewöhnt hast. Je länger du eine Gewohnheit ausübst, desto leichter ist es, nach einer Pause wieder weiter zu machen.

2. Prioritäten setzen
Disziplin bedeutet auch, sich Prioritäten zu setzen. Ist das, was du machen möchtest jetzt wirklich wichtig oder verschwendest du damit nur deine Zeit? Was genau lässt dich ablenken und wie kannst du es ändern?

3. Ziele setzen
Selbstdisziplin kann man auch stärken, wenn man sich konkrete Ziele setzt. Dabei ist es wichtig realistisch zu sein. Wenn man vor hat früher aufzustehen, dabei Abends aber bis spät in die Nacht noch Party macht, dann ist das ziemlich unrealistisch, dass Ziel auch zu erreichen. Die Ziele kannst du dir auch mit Hilfe eines Zeitplanes setzen, z.B., x kg`s in zwei Wochen. Auch hier sollte x eine realistische Zahl sein.

4. Weitere Tipps
Disziplin heißt Tag für Tag das zu tun, was man sich vorgenommen hat und sich durch nichts ablenken lässt. Das führen einer To-Do-Liste oder eines Disziplin-Buches können helfen, die Selbstdisziplin zu überwachen. Wie viel hast du vor und was davon hast du tatsächlich erreicht. Außerdem muss man auch überhaupt Möglichkeiten schaffen, um diszipliniert zu sein. Das heißt z.B., dass man seine Aufgabe zum günstigsten Zeitpunkt erledigen sollte. Aufgaben die die geistige Fähigkeit fordern, sollten demnach zu einer Tageszeit stattfinden, an der man fit und konzentriert ist.

5. Belohnung
Schließlich kann man sich für erledigte Aufgaben belohnen. Der Gedanke an eine anschließende Belohnung kann über so manche Motivationsdurststrecke hinweg helfen. Die Belohnung kann alles Mögliche sein, eine Aktivität im Freien, etwas Süßes zum Naschen, etwas Schönes, dass man sich selbst kauft. Die Belohnung sollte nur nicht größer sein, als das, was man geleistet hat.

Diese Punkte sind eigentlich alles Dinge, die uns bekannt sind. Dennoch vergessen wir oft, das wir an unserer Selbstdisziplin arbeiten können. Ich werde versuchen diese Tipps umzusetzen. Mal schaun wie weit es funktioniert. Noch ein Tipp: Positiv Denken ;)

Wo ist meine Disziplin und wieso sehe ich rot?

Wenn man etwas erreichen will, dann muss man etwas dafür tun. Wenn man eine Prüfung bestehen will, sei es eine Klausur, das Abitur oder das Examen, dann muss man eben dafür lernen.

Ich will bestehen, also will ich lernen. Das Wollen ist wirklich da. Wenn ich mich zum Lernen hinsetze, dann verfliegt jedoch jegliches Wollen. Ich lerne immer zu Hause, in meinem Zimmer. Ich bin überhaupt keine Biblitotheks-Studentin. Zwar meinen viele/einige, dass das viel besser ist, weil man sich da nicht ablenken lassen kann und es schön ruhig ist. Aber für mich ist das anders. Ich habe es gerne gemütlich beim Lernen (natürlich lieg ich dabei nicht in meinem Bett). Es darf kein großer Raum sein, ich mittendrin, da komme ich mir ganz verloren vor. Außerdem mag ich es überhaupt nicht, wenn es still ist, aber hier und da kleine Fußgetrappel- und Buchblätter-Geräusche vorkommen. Dann putzt der eine sich die Nase und der andere räuspert sich. Wie soll ich da denn lernen? Also lerne ich zu Hause. Zu erst erledige ich Dinge, die mir ansonsten im Kopf hängen bleiben würden. Und dann fang ich an. … Ich möchte anfangen… Ja und dann dauert es nicht lange, bis meine Konzentration nachlässt. Was ist los? Eigentlich ist das doch nur eine vertiefte Wiederholung für mich. Das habe ich alles schon einmal gelernt und irgendwo in den hintersten Schubladen steckt das Zeug. Es muss nur entrümpelt und neu geordnet werden. Aber wo ist meine Disziplin?

Am Samstag wollte ich dann loslegen. Mein Buch vor mir aufgeschlagen, vergehen keine fünf Minuten, da piept schon mein Handy. Eine Freundin fragt, ob ich lust habe, mit ihr das schöne Wetter zu genießen und Spazieren zu gehen. Ich denke, klar, wieso nicht. Genau darauf hatte ich doch schon seit Tagen lust, die ersten warmen Sonnenstrahlen zu genießen. Also sage ich zu. Zu meinem Pech konnte ich die nicht wirklich genießen. Denn gleich nach dem wir uns getroffen und uns einen gesunden Salat gekauft haben, versteckte sie sich hinter schweren grauen Wolken. Kein Lernen, keine Sonne.
Der Sonntag war Ruhetag. Ich weiß nicht was genau ich gemacht habe. Dies und das, chillen, ausruhen. Wegen was eigentlich?
Gestern war ich mit MelC in der Stadt. Das haben wir schon lange nicht mehr gemacht, zu zweit shoppen, durch die Läden trödeln usw.  Und schon wieder nichts gelernt. Heute gearbeitet. Nächste Woche fahre ich für ein paar Tage in die Heimat. Da wird dann auch nichts gemacht. Das schlimme ist, dass ich denke, dass ich nicht zu lange abwesend sein darf, weil ich dort ja nicht lerne, aber wenn ich hier nichts mache, dann könnte ich doch gleich länger weg bleiben.

Mein schlechtes Gewissen meldet sich. Ich sehe ein großes, blinkendes, rotes Warnzeichen!!! Mein Gewissen muss beruhigt werden. Bevor ich wegfahre, muss etwas geschehen. Ich muss mit gutem Gewissen meinen Geburtstag feiern können. Ich will meine Disziplin wieder finden und diesem störenden Blinken ein Ende bereiten. Drückt mir die Daumen.

Glücksmomente

Meist liegen Ärger und Frust im Vordergrund unseres Alltags. Negative Gedanken beschäftigen uns die ganze Zeit, sogar beim Einschlafen. 
Wir können aber unser Blickwinkel ändern, wenn wir ihn auf die guten Sachen des Tages richten. Ganz einfach: durch das Sammeln von Glücksmomenten.

Im Laufe des Tages begegnen uns Stress, Ärgerliches und Nervenzerraubendes. Doch wir haben auch kleine, süße Momente, die wir leider aufgrund ersterem schnell vergessen. Am Ende des Tages haben wir plötzlich das Gefühl einen schrecklichen Tag hinter uns zu haben, ohne jegliche Glücksmomente.

Versucht doch mal euch Glücksmomente zu sammeln. Es sollten fünf bis sieben Punkte pro Tag sein, die euch glücklich machen. Das kann alles Mögliche sein. Angefangen von einem guten Frühstück bis hin zu einem Dessert, den man sich gönnt oder ein Spaziergang, ein Besuch im Kino, ein Geschenk, ein Anruf etc. Eben auch die kleinsten Dinge des Lebens.

Vor dem zu Bett gehen, ist es wichtig, die Glücksmomente noch einmal durchzugehen. Dadurch, dass die Glücksmomente uns stärken, fühlen wir uns zufriedener und schlafen sogar besser ein. Außerdem sind wir achtsamer, was unseren Alltag und uns selbst betrifft. Vielleicht werdet ihr auch überrascht sein, was euch alles tatsächlich Freude bringt.

Viele Glücksmomente & hohe Glücksstimmung wünscht euch
sweetminds,
die jetzt glücklich ist, weil sie einen selbstgemachten Muffin verputzt hat :D

Spieglein, Spieglein an der Wand…

… sag, was ist denn Schönheit überhaupt?

Täglich sieht man sich im Spiegel. Wenn man sich umgezogen hat, wenn man sich wäscht, sich eincremt, schminkt und und und. Und während dieses  “Spiegelblicks” kommt der Moment in dem die Frage gestellt wird: Wie sehe ich aus? Bin ich hübsch? Und wir finden ständig etwas zum Meckern: Die Nase wäre doch so viel schöner, die Lippen sind so schmal, weniger Fett an der Hüfte wäre nicht schlecht… Ihr habt doch sicherlich schon mal eine Freundin oder eine Bekannte sagen gehört: “Ich finde meine Nase nicht schön.” Und ihr seht sie an und denkt: Was redet die da? Die ist doch hübsch und die Nase passt zu ihr!

Heutzutage sind es die Medien, die uns mit Schönheitsnormen bombadieren und denen man versucht zu entsprechen. Durch neueste Entwicklungen wie Silikon, Botox und Co. ist es leichter geworden, diesen Idealen näher zu kommen. Bereits viele Jugendliche denken über Schönheitsoperationen nach und nehmen eine Menge in Kauf um ihren Vorbildern zu ähneln.

Doch die Frage ist eigentlich, was ist überhaupt schön? Im Alltag bezeichnen wir etwas für schön, das einen besonderen Eindruck hinterlässt. Schöne Musikstücke, einen Tanz, Gegenstände und schöne Körper. Wir halten das für schön und richtig, je nachdem, welche “Normen” uns geprägt haben. Schönheit ist also ein abstrakter Begriff, der von unseren Wertvorstellungen geprägt ist. Es gibt z.B. kulturelle und biologische Maßstäbe. Wir empfinden Männer schön, wenn sie stark und kräftig aussehen und Frauen sind schön, wenn sie kurven haben. Dies hat ihren Grund im Sexualtrieb. Es signalisiert dem vermeindlichen Partner: Dieser Mensch ist gesund und kann gesunde Nachfahren zeugen. 
Im Grunde ist die Schönheit so ähnlich wie die Liebe: nämlich Geschmackssache. Irgendwie ist beides miteinander verbunden. Was schön ist, das lieben wir auch. Schönheit bedeutet also nicht für jeden Menschen dasselbe.

Immer mehr Menschen sind mit ihrem Äußeren unzufrieden. Wir sehen in Zeitschriften und Plakaten Stars, die perfekt aussehen: schlanke Figur, reine Haut, lange Beine, glänzende Haare. Doch solche perfekten Körper gibt es in der Realität nicht. Die Models und Schauspieler werden alle geschminkt und die Aufnahmen per Fotoshop bearbeitet. Die Orangenhaut, das “zuviel” an Fett, die Oberweite, alles wird nachbearbeitet. In Wirklichkeit sehen sie nicht anders aus als wir.

Ich bin zufrieden mit mir. Mit meinem Gewicht, meinem Aussehen. Ja, ein wenig mehr Sport und Fitness für die Gesunheit würde nicht schaden, aber an meinem Äußeren etwas ändern? Das brauche und will ich nicht. Wer will schon unechte Brüste haben, die aussehen, als ob man zwei Bälle mit Alleskleber hingedrückt hätte? Man denke nur an D. Katzenberger oder die dauernackte Micaela aus dem Dchungelcamp… Ich persönlich finde das nicht schön.  Manch anderer wahrscheinlich schon!? Möglicherweise denke auch ich in zehn Jahren anders darüber. Wer weiß, vielleicht ändert sich ja mein Geschmack… Ich kann es aber auch verstehen, wenn sich jemand aus gesundheitlichen Gründen für eine Schönheits-OP entscheidet. Aber bei vielen Frage ich mich, muss das denn sein? Und denke allein an die Risiken, die mit solchen OP`s verbunden sind…

Ich frage mich: Kann man sich denn nicht so lieben wie man ist? Ich glaube das jeder Mensch, ob Frau oder Mann, hübsch ist, wenn er nur daraus etwas macht. Wir sollten froh sein, das wir gesund sind und darüber nachdenken, dass es uns schlechter gehen könnte. Es gibt Menschen die Erkrankungen im Gesicht haben oder auf der Haut und die alles dafür geben würden, um so wie wir zu sein. Und wir sollten das nächste mal, wenn wir in den Spiegel einen Blick werfen, uns zuzwinkern und sagen: “Verdammt nochmal, sehe ich gut aus!” ;)

OP`s können auch schief gehen:

Jocelyn Wildenstein aus Internet

Wünsch` dir was

Viele haben Wünsche und es kommt selten vor, dass man wunschlos glücklich ist. Es gibt nur wenige Momente in denen man sagen kann: Ja, ich bin glücklich. Irgendetwas gibt es immer, das man haben oder erreichen möchte. Sei es ein Gegenstand oder Erfolg und Glück.
Aber leider erfüllen sich die eigenen Wünsche nicht immer. Manchmal hat das Leben einen eigenen Plan dem man nicht ausweichen kann. Dennoch dürfen wir nicht aufgeben unseren Träumen zu folgen. Mit ein wenig Hoffnung und etwas Optimismus ist es möglich, Wünsche Wirklichkeit werden zu lassen. Wir müssen nur ganz fest dran glauben und unseren Wunsch abschicken.
Doch darin liegt oft das Problem. Man wünscht sich was und dann denkt man für eine weile nicht mehr daran. Irgendwann fragt man sich, wieso es sich nicht erfüllt hat. Dabei ist es wichtig, das man Wünsche aktiviert, sie also manifestiert. Dies geschieht zum Beispiel in dem man sich seinen Wunsch notiert.

Auf meinem Blog hast du die Möglichkeit, deinen Wunsch beim Wunschbaum zu festigen.

Dabei sind folgende Regeln zu beachten:

1. Positive Formulierungen verwenden: Wörter wie „nicht“ oder „kein“ sind kontraproduktiv

2. Konkret formulieren: z.B. “Bis Januar ist mein Konto im Plus.”

3. In der Gegenwartsform schreiben: „ich bin“, aber nicht „ich will“, sondern „ich habe“

4. Sollte Nr. 3 schwer fallen, kann der Wunsch auch auf den inneren Zustand bezogen werden: “Ich bin offen für…”

Nach dem du den Wunsch abgeschickt hast, ist es wichtig den Wunsch loszulassen. Tu einfach so, als ob es sich schon erfüllt hat und bedanke dich dafür. Schließlich bestellt man in einem Versandhaus ja auch nicht immer wieder das Gleiche. Man vertraut darauf, dass das Bestellte kommen wird.

Schließlich darfst du dich nicht festlegen, wie dein Wunsch erfüllt wird. Sei offen für mögliche Realisierungen des Wunsches und achte auf Zufälle, denn meist kommt es ganz anders als erwartet.

Nun wünsche ich dir viel Glück & Erfolg beim Wünschen!

„Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden.“ – Johann Wolfgang von Goethe

Halt an deinen Träumen fest – Angie Adams

Halt an deinen Träumen fest
auch wenn dich mal der Mut verlässt.
Steh zu dir selbst, verzage nicht
auch wenn man dir das Herz mal bricht.
 
Glaub an dich und was du machst
du hinterher auch wieder lachst.
Vertraue dir nur ganz allein
musst du dir selbst auch viel verzeih´n.
 
Vertrau auf dich und auch auf Gott
wenn du mal bist in großer Not.
Geh deinen Weg geradeaus
Geh schnell vorbei an manchem Graus.
 
Steh auch für deine Fehler ein
auch wenn du manchmal bist allein.
Sag deine Meinung frei heraus
findest du auch nicht immer ein offen Haus.
 
Nimm für dich allein mal Zeit
dann bist zu neuem Tun bereit
viel besser als es vorher war
Ruh dich aus, dann siehst du klar.
 
Du bist ein Glied im Lebensgetriebe
Glaube an die Macht der Liebe.
 
 

Halte an deinem Traum fest!

Meine Schwester studiert auch und ist gerade im Prüfungsstress. Sie hat mir vor ein paar Tagen folgende Geschichte erzählt, die ich hier etwas abgeändert zusammengefasst habe:

Wenn ein Kind krabbeln kann, sagt ein Erwachsener niemals: Der wird es nicht schaffen zu laufen. Aber das Kind steht auf, hält sich fest, lässt los, versucht die ersten Schritte, fällt. Dann steht es wieder auf und fällt wieder runter. Das geht so weiter, bis es irgendwann tatsächlich laufen kann. Aber keiner der Erwachsenen nimmt ihm die Hoffnung. Im Gegenteil. Es wird geholfen, das Kind wird gehalten und motiviert weiter zu machen.

Später wenn das Kind älter ist, hat es Träume. Es will zum Beispiel Arzt werden oder Pilot. Die Eltern sind ganz stolz und freuen sich darüber.
Wenn das Kind erwachsen ist, ändert sich die Situation. Dann heißt es: Das ist doch schwer. Das packst du nicht. Das bekommt keiner hin.

Aber wieso sollte es nicht funktionieren? Es gibt doch auch andere die es schaffen. Wieso also nicht bei dir oder bei mir. Manche können die Schule mit links, ein anderer Schüler muss dafür vielleicht mehr lernen. Ihr kennt das sicherlich auch: Es gibt Schüler die kriegen Einser obwohl sie kaum was dafür tun und Schüler die müssen tagelang büffeln. Aber letztendlich kann auch er eine Eins bekommen.

Letztendlich können wir alles erreichen was wir wollen. In jedem von uns steckt die selbe Fähigkeit etwas zu erreichen. Halte an deinem Traum fest!

READY TO FIGHT

Seit dem ich von meinem Ergebnis erfahren habe, befinde ich mich in einem Zustand, den ich wirklich nicht in Worte fassen kann. Wahrscheinlich daran, das ich sie selbst gar nicht zuordnen kann. Es ist eine Art Gefühlschaos.
Ich ärgere mich über mich selbst, darüber was ich hätte anders machen sollen oder können, statt mein Studium schleifen zu lassen. Ich habe es eigentlich nicht wortwörtlich schleifen lassen, aber ich hätte mehr tun können. Genau, so kann man das sagen. Mir hat es an Disziplin gefehlt. Ich habe gelernt und effektiv gearbeitet, aber nicht effizient.
Jetzt ist es so, das in mir etwas schreit. Die Stimme sagt, du kannst das, du packst es! Mein Ehrgeiz ist geweckt und ich sage mir, diesmal klappt es. Dann ist da aber auch das andere Etwas. Es ist unmotiviert, hat Angst, weiß nicht wo es anfangen soll. Daraufhin sagt dann die Stimme: Fang einfach an, dann läuft das schon!
Ja, ich bin bereit zu kämpfen um mein Ziel zu erreichen. Ich werde loslegen. Das Anfangen ist meiner Ansicht nach immer das Schwerste. Hat man den Faden aber erst einmal gefunden, dann muss man ihm nur noch folgen. Ich habe mir gestern schon die ersten Bücher ausgeliehen. Schritt für Schritt werde ich vorankommen, mal langsam mal schnell.
Noch sieben Monate und drei Wochen…